Heute entdeckte ich mal wieder Fruchtfliegen in der Küche… schon wieder…

Ich machte mich auf die Suche nach dem Übeltäter und wurde schnell fündig. Ein Apfel hatte eine offene Beule… naja… weg damit.

Wie eine wildgewordene Küchenhilfe wirbelte ich mit der Fliegenklatsche herum, bis nichts mehr zu sehen war, das an den Früchten saugen könnte.

Kurzum:
Die Äpfel müssen weg!

Und wie kriegt man schnellstmöglich ein Kilo Äpfel weg? Mit einem Französischen Apfelkuchen.

So viel Zutaten sind das ja nicht. Müsste ich ja alles da haben.

Wie beim Strudel passen Rosinen ja eigentlich ganz gut.

Ich krusche im Schrank, zieh die angebrochene Packung Rosinen heraus…. echt jetzt??!! Eine winzig kleine Made….

Gott ist das eklig! Weg damit!

Bei dem heißen Wetter, darf man echt nicht so viel Vorräte haben…

Naja. Ich hab noch Cranberrys. Das könnte passen… oh und Zimtzucker könnt ich auch noch reinschmeißen.

Improvisation ist alles!

So stellte ich dem Ofen auf 160 Grad und fing sofort an die Äpfel zu hobeln. Gaaaanz dünne Scheiben.
Zack! Fertig.
Perfekt!

Schnell 4 Eier, 130g Zucker, 1x Vanillezucker…. ach lieber zwei, 50g Margarine rühren, rühren, rühren…

Ich war so in Eile, weil meine Freundin gleich kommt, dass ich gleich noch eine kleine Explosion mit dem Mixer verursacht habe. Teig auf dem Tisch, Teig im Gesicht… naja.. mein Rührgerät spinnt manchmal…

Was für eine Sauerei! Da hat es sich ja mal gelohnt, die Schürze mit dem Katzenmotiv anzuziehen!! Vielleicht sollte ich mir das nächste Mal die Schürze bis über die Nase ziehen!

So, dann noch eine Prise Salz. Ich hab gleich ein bisschen mehr rein. Ist ja Meersalz!

130g Mehl. Eigentlich 1 TL Backpulver. Ich nehm lieber zwei. Rein damit! Ups! Rührgerät runterschalten… eine Mehlwolke… Und noch 200 ml Milch.

Et voilà. Sieht aus wie Pfannkuchenteig. So soll es sein.

Die längliche Backform habe ich schon mit Backpapier ausgelegt.

Auf den gehobelten Äpfeln habe ich dann die halbe Packung Cranberrys geballert. Zimtzucker, Zimtzucker und immer wieder umrühren mit den Händen, die hoffentlich sauber sind, damit auch überall was ran kommt!

Dann Schicht für Schicht in die Form. Mal Äpfel, mal Teig.

So, der Rest Zimtzucker lohnt sich gar nicht aufzuheben. Also druff!

Und ab damit in den vorgeheizten Ofen. 45 Minuten. Fertig.

Den fertigen Kuchen muss man erst in der Form ein bisschen abkühlen lassen… naja.. solange man es eben aushält bei dem verlockenden Duft.

Dann mit Papier heraus heben aus der Form. Nicht kopfüber! Das da oben ist ja erst das Leckererererste!

Dann laaaangsam, am besten mit Hilfe eines Messers, an der Seite das Papier wegklappen.

So. Und dann?
Versuchen, nicht alles auf einmal zu essen.

Mission erfüllt. Die Äpfel sind weg. Und der Kuchen wahrscheinlich auch bald. Demnächst…. Sobald mein Mann ihn entdeckt hat. 🤣

Wer saftigen Apfelkuchen mag, wird diesen hier lieben.


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